December 15th, 2009

Eine 40-Prozent Quote im Aufsichtsrat von Unternehmen ist unbedingt notwendig, damit mehr Frauen eine Chance auf führende Positionen haben. Der jüngste Rechnungshofbericht attestiert staatsnahen Betrieben zwar einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen, aber noch lange nicht einen Anteil von mindestens 40 Prozent. 16,1 Prozent aller Aufsichtsräte und 11,6 Prozent aller Vorstände in Betrieben der öffentlichen Wirtschaft sind Frauen. Doppelt soviele wie in der Privatwirtschaft.
Der höchste Frauenanteil war 2008 in den Bereichen Fremdenverkehr und Universitäten (50,0 bzw. 27,8 Prozent) zu verzeichnen. In einigen Bereichen wie z.B. Geld und Kreditwesen, Kohlebergbau und Handel, Eisen- Stahl und Metallverarbeitung und Handel, Erdöl- und Gasgewinnung sowie Weiterverarbeitung war im Vorstand überhaupt keine Frau vertreten.
Einkommensbericht des Rechnungshofes
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December 14th, 2009

Wie die Statistik Austria erhoben hat, geht die Einkommensschere mit zunehmenden Alter noch weiter auseinander. Während die Einkommensschere bei 15- bis 19-Jährigen noch bei rund 17,6 Prozent liegt, verdienen Frauen über 60 Jahre rund 34,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Als Ursachen werden Unterschiede bei der Ausbildung aber auch der Karriereknick wegen Kinderbetreuung angegeben.
Standard 13.12.2009
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December 9th, 2009

von links: LFGFin Ute Verbeni, GRin Beate Christ, GRin Gertrude Perklitsch, LAbg. Markus Zelisko, Roswitha Murnig, BFG Siegfried Baumgartner, GF Walerich Berger, BMin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesrätin Maria Mosbacher
Um neue Chancen für Jugendliche geht es bei der vom AMS geförderten und integrativen Ausbildungseinrichtung “Jugend am Werk”. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte Ende November die Ausbildungsstätte in Mürzzuschlag, die in hohem Maße von Frauen in Anspruch
genommen wird.
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December 9th, 2009

Pressekonferenz am 4.12.2009 mit Rudolf Hundstorfer, Bundeskanzler Werner Faymann und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Qualifizierung ist ein Schlüssel für ein gutes und sicheres Einkommen für Frauen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz hat daher heute SPÖ Bundesfrauenvorsitzende und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit Bundeskanzler Werner Faymann und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer die Notwendigkeit eines neuen Arbeitsmarktpaketes betont. Gabriele Heinisch-Hosek hob dabei besonders die Qualifizierungsoffensive sowie die Entlastung der pflegenden Frauen durch das Forcieren der professionellen Pflege hervor.
Presseaussendung 4.12.2009
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November 30th, 2009

Auf die klaffende Einkommensschere machen bei einer Tour durch die Tiroler Bezirke Landesfrauenvorsitzende Nationalrätin Gisela Wurm und der Vorsitzende und ÖGB Chef Schneider aufmerksam. Gemeinsam mit dem ÖGB werben die SPÖ Frauen für die Offenlegung der Gehälter und für mehr Frauenförderung in Betrieben. Ungleichbehandlung dürfe gesellschaftlich nicht toleriert werden, daher müsse es auch Sanktionen geben, sind sich Wurm und Schneider einig.
ÖGB und SPÖ leihen Frauen ihre Stimme – Artikel in der Tiroler Tageszeitung 28.11.2009
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November 24th, 2009


Bezirk Jennersdorf


Bezirk Güssing Bezirk Oberpullendorf


Bezirk Oberwart Bezirk Neusiedl
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November 17th, 2009


Die großen Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern standen auch im Mittelpunkt des Tirol-Tages von SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz, gemeinsam mit der Tiroler Landesfrauenvorsitzenden Gisela Wurm, der Tiroler Landesfrauengeschäftsführerin Gabriela Schroffenegger, mit Margot Krall Gemeinderätin in Langkampfen, mit Barbara Nerad Zentralbetriebsratsvorsitzende Sandoz und Wilma Kurz Gemeinderätin in Wörgl . Das Lohnniveau in Tirol ist generell niedrig. Bei der letzten Einkommensstatistik ist Tirol sogar auf den vorletzten Platz zurückgefallen. Für Frauen ist die Situation noch schwieriger. Sie verdienen im Schnitt 1630 Euro brutto weniger. Read the rest of this entry »
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November 10th, 2009

Akademikergehälter sind nicht gleich Akademikerinnengehälter, dass bestätigt ein Artikel der Tageszeitung der Standard vom 09.11.2009 (http://derstandard.at/1256744339779/Studium-bringt-Maennern-mehr-Einkommen-als-Frauen). Demnach verdienen Akademikerinnen über ein Viertel weniger als männliche Studienabsolventen.
Auf Basis aktueller Einkommensstatistiken der Statistik Austria lässt sich ableiten, dass der Abstand bei der Bezahlung bei höheren Bildungsstufen sogar noch größer wird. So beträgt der Lohnabstand zwischen Männer- und Frauengehältern bei Pflichtschulabschlüssen 20,3 Prozent, zwischen Akademikerinnen und Akademikern liegt die Einkommensdifferenz bei 27,4 Prozent.
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November 4th, 2009

Bei ihrem Besuch in Schweden konnte sich die Frauenministerin von dem schwedischen Modell zur Lohngerechtigkeit überzeugen. Schweden gehört in Sachen Gleichstellung zu den besten Ländern der Welt. Zahlreiche Maßnahmen werden gesetzt, um Frauen in der Arbeitswelt zu fördern und Diskriminierungen auf Grund des Geschlechts zu verhindern bzw. zu bekämpfen. Während in Schweden der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männer bei 6% liegt, ist der Unterschied in Österreich mehr als doppelt so hoch.
Das schwedische Modell
Das schwedische Modell sieht vor, dass alle Unternehmen ab 25 MitarbeiterInnen alle drei Jahre eine Aufstellung der Gehaltsstruktur und Verteilung auf die Geschlechter vorlegen müssen. Diese Maßnahme dient als Grundlage für einen verpflichtenden Gleichstellungsplan im jeweiligen Betrieb. Säumige ArbeitgeberInnen müssen mit Strafen bis zu 200.000 Kronen (ca. 20.000 Euro) rechnen.
Vorbild Schweden – Offenlegung von Gehältern
Schweden_Fragebogen
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November 4th, 2009
Am 27. Oktober wurde der jährliche „Global Gender Gap Report 2009“ des World Economic Forum (http://www.weforum.org/en/Communities/Women%20Leaders%20and%20Gender%20Parity/GenderGapNetwork/index.htm) präsentiert. Der seit 2006 herausgegebene Report analysiert die Gleichstellung von Frauen und Männer und bewertet die Gleichstellung der Geschlechter in 134 Ländern anhand der Kriterien ökonomische Partizipation, Bildung, Gesundheit & Überlebenschancen und politische Partizipation.
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